Neue Privatpatienten gewinnen - Privatpatientenbestand erhalten
von Thomas Noack 21. Juli 2013

Das Dienstleistungsverständnis (und der Anspruch daran) hat sich in allen Lebensbereichen in den letzten Jahren stark verändert, sicher auch Ihres. Auch bei den „Konsumenten“ Ihrer Praxis hat sich ein Paradigmenwechsel abgezeichnet, der tendenziell weiter zunimmt und den Wert Ihrer Dienstleistung neu definiert: Was beeinflusst die Entscheidung für

oder gegen einen Besuch in Ihrer Praxis?  Es ist mindestens die Summe aus

1. medizinischem Behandlungserfolg

2. ansprechendem Praxisambiente und Serviceerreichbarkeit

3. problemloser Abwicklung der finanziellen Aspekte

Patienten fordern heute eine gesamtheitliche Dienstleistung vom Arzt und bewerten das Ergebnis (besser: Erlebnis!) per Empfehlung oder negativer Kritik. Früher im Bekannten-/Verwandschaftskreis, heute zunehmend im Internet bei Portalen wie z.B. Jameda oder Sanego. Wussten Sie, dass dort durchschnittlich über 13.000 Bewertungen eingehen? Ja: Tag für Tag!

Und Ihr nächster Privatpatient findet oder meidet seinen neuen medizinischen Dienstleister – vielleicht Sie? - über diese Kritiken.

Irgendwie sind die ersten beiden Entscheidungsfelder sofort klar: Medizin und Wohlfühlumgebung sind bekannte Bestandteile Ihrer Praxis, aber warum ist der dritte Bereich, die problemlose monetäre Administration, so wichtig? Ich verstehe, dass man als Mediziner diesen Aspekt nachrangig sehen muss, als Praxis-Unternehmer ist er aber das A und O.  Für eine „Rund-um-Zufriedenheit“ des Privatpatienten ist eine nachhaltige Lösung für die Kostenabwicklung unverzichtbar. Er will die Leistungen von seiner Versicherung erstattet bekommen. Muss er Rechungspositionen aus eigener Tasche leisten, entsteht ein negatives Gefühl – und womöglich kommt er nicht wieder. Gute oder bessere Privatumsätze sind zwingend notwendig – mehr denn je, Sie wissen das. Ein zufriedener Stamm-Privatpatient, der dauerhaft bleibt, weil er zufrieden ist, sichert das Praxisergebnis und jeder neue Privatpatient baut es aus.

Ziel und Ergebnis muss sein: Der vorhandene Privatpatient bleibt ein „Stammkunde“ und neue Privatpatienten kommen durch Empfehlungen hinzu. Und aus Praxissicht sollen die resultierenden Privatumsätze im Rahmen der GOÄ/GOZ ausgeschöpft und nichts vergessen oder unterbewertet werden, oder? Andererseits soll die möglicherweise steigende Beanstandungsquote medizinisch und betriebswirtschaftlich im Griff behalten werden.

Hier zwei schnelle Denk-Ansätze für Sie als Praxisinhaber:

  1. Soll ich auf mögliche Umsätze zu verzichten, um zeitaufwändige Korrepondenzen zu vermeiden?
  2. Soll ich die Korrespondenzen selbst zu führen und für die medizinische Begründung mehr Zeitkosten aufzuwenden, als die beanstandete Position wert ist? Oder lieber die Position streichen? Das addiert sich ...

Die Antworten kennen Sie selbst. Ähnliche Beispiele fallen Ihnen sicher beim Inkasso, sprich Zahlungseingangskontrolle und Mahnwesen, ein. Sie sehen, die betriebswirtschaftliche Komponente nimmt in Ihrer „Gesamtdienstleistung am Patienten“ weiter tendenziell zu.

In meiner langjährigen Analyse bei Ärzten und Zahnärzten stelle ich immer wieder fest:

  • Bei 6 von 10 Ärzten: lohnt sich die Delegation der Privatabrechnung sofort, weil Umsatz und freie Zeit wesentlich positiver steigen, als Kosten für die ausgelagerte Abrechnung verursacht werden. Allerdings nur, wenn die Abrechnungsstelle optimal für Ihre persönlichen Anforderungen geeignet ist und die Kosten ebenfalls individuell maßgeschneidert sind. Bei dieser wichtigen Auswahl kann ich Ihnen helfen :-)
  • Bei 3 von 10 Ärzten: gleichen sich Kosten und Umsatzsteigerungen mit der richtigen Abrechnungsstelle monetär fast aus, es entstehen also keine faktischen Mehrkosten, aber ein erheblicher Zeit- und Organisationsvorteil für die Praxis.

Rechnen Sie geistig einfach einmal eine Ergebnissteigerung von nur 3% hoch, da kommen in wenigen Jahren gewaltige Beträge zusammen. Nur bei einer von zehn Praxen wäre eine Delegierung der Privatabrechnung betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, die bestimmenden Faktoren sind aber vielfältig und können nur in einer persönlichen Beratung erörtert werden.

Es gilt: Je individuell geeigneter eine Abrechnungsstelle ist (= Abdeckung Ihrer persönlichen Präferenzen und der Kostenaufwand im Verhältnis zur möglichen Ergebnisverbesserung), desto eher trifft das oben genannte zu. Und noch etwas: Im Umkehrschluss gilt das natürlich auch. Deshalb ist eine professionelle, neutrale Analyse so immens wichtig. Das kann Ihr Steuerberater nicht leisten, er betrachtet Kosten und keine potentiellen Umsatzchancen.

Wenn Sie dieses Thema für sich abschließend klären möchten und herausfinden möchten ob eine Abrechnungsstelle für Ihr Praxisergebnis positive Auswirkungen zeigen könnte (und wenn ja: welche?), dann nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf. Klicken Sie einfach auf den Terminkalender, den Sie auf der Startseite oder unter "Hilfe" oben rechts finden und fordern Sie einen kostenlosen Rückruf an. Ich helfe Ihnen gerne – und persönlich!

Herzlichst

Thomas Noack

Geschäftsführer Scoremed GmbH