Inkassokosten bei Abrechnungsstellen prüfen
von DAMA 28. August 2013

Am 01.08.2013 ist das 2. Kostenmodernisierungsgesetz in Kraft getreten, welches insgesamt zu einer deutlichen Anhebung der Rechtsanwaltsvergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), nach dem sich regelmäßig auch die Vergütung von Inkassodienstleistern richtet, und der Gerichtskosten nach dem Gerichtskostengesetz (GKG) geführt hat.

 

Durch das Gesetz ist es teilweise zu einer Erhöhung der Gegenstandswerte in den Gesetzen gekommen, die weitgehend für die Bestimmung der jeweiligen Rechtsanwalts-/Inkasso- und Gerichtsgebühren maßgeblich sind. Insbesondere der bei nichtvermögensrechtlichem Streitwert im RVG heranzuziehende „Auffangwert“ wurde von 4.000,00 EUR auf 5.000,00 EUR angehoben. Maßgeblich jedoch wurden die in den jeweiligen Gesetzen (§§ 13, 49 RVG; § 34 GKG) zur Bestimmung der Gebühren einschlägigen Tabellen sowohl in Struktur der Gegenstandswertstufen als auch den jeweiligen Gebührenbeträgen verändert. Durch diese Veränderung tritt im Einzelfall eine Kostensteigerung um bis zu 80 % im Vergleich zu der bisherigen Gesetzlage ein. Entstanden beispielsweise bei einer Streitigkeit mit einem Gegenstandswert von 300,00 EUR bislang für die vorgerichtliche Tätigkeit des Rechtsanwalts Gebühren in Höhe von brutto 46,41 EUR, so sind es nach neuem Recht nunmehr 83,54 EUR. Gerichtskosten für das gerichtliche Mahnverfahren erhöhen sich beispielsweise von 23,00 EUR auf 32,00 EUR.

Es gilt also mehr denn je darauf zu achten, dass das Leistungsspektrum der Verrechnungsstelle den Forderungseinzug beinhaltet. Entscheidend sind dabei sowohl Konditionen als auch kompetente Kooperationspartner.

Die DAMA Verrechnungsstelle hat mit dem Fachinkasso für Medizinberufe DAMA Inkasso GbR einen Experten für Forderungsmanagement im Gesundheitswesen an ihrer Seite und bietet effektiven Forderungseinzug mit Kostenschutz.

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