Der Imagefilm / Praxisfilm
von Mirko Schütz 05. Mai 2015

Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm / Praxisfilm nachgedacht? Brauche ich dieses Werbemedium überhaupt... ich habe doch eine Homepage!

IMAGE – ein komplexer Begriff, den wir hier auf den Bereich „Marketing“ fokussieren möchten. Allgemein also ein Einflussfaktor bei Kaufentscheidungen – im Speziellen bei Medizinern: "Die Entscheidung von potenziellen Neupatienten, gezielt Ihre Praxis aufzusuchen".

Bei Ihren Neupatienten oder deaktivierten Bestandspatienten werden demnach subjektive Faktoren angesprochen, die letzten Endes die Entscheidung auslösen, Ihre Praxis zu besuchen, oder zu einem Fachkollegen zu wechseln… i.d.R. getrieben durch Emotionen, Bilder, Akustik, etc… die zu einer Entscheidung führen. Nicht zu vergessen: die persönliche Empfehlung von zufriedenen Patienten. 

Mehr theoretische Aspekte zum Thema „Image“ sind in jedem Standardbuch der BWL nachzulesen. Viel wichtiger ist jedoch die Umsetzung auf den eigenen Standort.

Haben Sie schon einmal über einen Imagefilm / Praxisfilm nachgedacht? Brauche ich dieses Werbemedium überhaupt... ich habe doch eine Homepage! Das interessiert meine Patienten nicht, die kommen wegen mir als Person und nicht, weil im Netz ein Video von mir existiert… So, oder so ähnlich sind die Reaktionen auf diese Werbefunktion. Fakt ist, dass Sie keinen Film benötigen.

Wichtig ist jedoch bei diesem Werbeeffekt die Tatsache, dass wir über Neukunden, Zielkunden von Morgen oder die Aktivierung von Bestandskunden sprechen – also die Patienten, die heute Ihre Praxis nicht aufsuchen oder die Patienten, die gezielt Ihren Schwerpunkt suchen…

Gibt es eine Garantie, dass dieser Aufwand sich lohnt? Hier gibt es eine kurze und knackige Antwort: „Nein“, denn der Film ist kein Selbstläufer – richtig eingesetzt und individuell auf Ihr Praxiskonzept zugeschnitten kann jedoch ein positiver Effekt generiert werden:

  • Unterstreichen Sie Ihre individuellen Leistungsbeschreibungen (Homepage, Social Media, etc.) durch polarisierende Bilder.
  • Wecken Sie bei Ihren „Neupatienten“ Emotionen und sprechen Sie diese persönlich (u.a. durch Interviews, Storytelling, Sprecher, etc.) an.
  • Bauen Sie bereits vor dem ersten Praxisbesuch ein Vertrauensverhältnis auf (u.a. Stimmen, Ambiente, Sympathie, etc.).
  • Richten Sie Ihren Fokus gezielt auf Ihre „Zielpatienten“ aus, indem Sie spezielle Leistungen aus Ihrem Portfolio in den Vordergrund stellen.

Achten Sie bei der Konzeption eines Imagefilms stets auf einen individuellen Zuschnitt auf Ihre Praxis. Wir erarbeiten z.B. im ersten „kick-off“ u.a. den sogenannten „Elevator Pitch“ (überzeugungsstarke Kurzpräsentation) für Ihr Unternehmen und fixieren Kernbereiche Ihres Standortes. Von einem einfachen Stillleben bis hin zur professionellen Luftaufnahme (Drohne) sollte Ihr Ansprechpartner sein komplettes Repertoire nutzen, um Ihr Ziel darzustellen => z.B. auf Ihrer Homepage, im Social Media, bei Veranstaltungen und zur optionalen Kinowerbung… alles ist machbar, nichts ist zwingend notwendig.    

Achten Sie dabei immer auf die Wirkung des Films bei Ihren neuen Patienten und fragen Sie sich, wie Sie bei Dritten wahrgenommen werden wollen. Es geht hierbei nicht um Ihre Bestandspatienten – das sind treue Patienten, die jedoch als Multiplikator im Freundes- und Bekanntenkreis intensiver agieren können (Vorstellung Imagefilm auf YouTube, Vimeo, oder als Video auf dem Smartphone, etc.).

Fazit: Sie wollen die Patienten von Morgen an Ihren Standort binden – dafür kann der Film ein spannendes Medium sein.

Die MS MEDI-SERVICE (www.ms-medi-service.com) geht dabei neue Wege in der medizinischen Beratung. Wir verknüpfen betriebswirtschaftliche Leitsätze und Definitionen mit Ihrem individuellen Praxisprozess und finden maßgeschneiderte Erfolgskonzepte im Dialog mit Ihnen.

Viele Grüße aus Königswinter

Mirko Schütz